Rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und THW waren an der Brandbekämpung beteiligt. Spezialkräfte für Vegetationsbrände von @Fire unterstützen die Feuerwehr. Auch ein Hubschrauber der Polizei mit einem „Bambi-Bucket“ (Aussenlast-Wasserbehälter) war im Einsatz. Über die NINA-App wurde in Overath, Bergisch Gladbach und Kürten vor der Rauchentwicklung gewarnt.
Wegen des Risikos drehenden und auffrischenden Windes sowie der Trockenheit musste zunächst die anliegende Wohnbebauung geschützt werden. Das unwegsame und steile Gelände erschwerte die Brandbekämpfung erheblich.
Das THW unterstütze mit 27 Kräften von drei Fachgruppen N aus Bergisch Gladbach, Köln-Ost und Köln Porz unter der Führung des Zugtrupps aus Bergisch Gladbach bei der Ausleuchtung der unterschiedlichen Einsatzabschnitte. In der Nacht auf Freitag gab es nur noch wenige Brände mit Flammen, der Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung von Glutnestern. Zur Suche nach Rauchbildung setzte die Feuerwehr dabei auf die Unterstützung durch die Beleuchtungsaustattung des THW und die Drohnenstaffel des DRK Rhein-Berg mit ihrer Wärmebildkamera und so konnte ein Wiederaufflammen verhindert werden. Das Material der FGr-N war vollständig im Einsatz, dabei mussten lange Zuleitung in schwierigem Gelände eingesetzt werden.
In den Morgenstunden am Freitag konnte der Einsatz für die Einsatzeinheiten des THW beendet werden. Ein Fachberater des THW unterstützt weiterhin die Einsatzleitung der Feuerwehr um weitere Einsatzoptionen für das THW zu erkunden.